Selbstliebe, Selbstfürsorge und die Kraft der Farben
Aura-Soma Magazin
Selbstliebe, Selbstfürsorge und die Kraft der Farben
Wie du dich selbst wieder spüren kannst und welche Rolle Aura Soma dabei spielen kann
Der Moment, in dem du dich selbst wiederfindest
Vielleicht kennst du diese stillen Augenblicke, in denen du eigentlich nur kurz aufs Handy schauen wolltest und plötzlich bei dir selbst ein leises Unbehagen bemerkst. Du scrollst durch Bilder von Menschen, die strahlen, sich scheinbar mühelos organisieren, ihr Leben stilvoll gestalten und immer genau zu wissen scheinen, was sie brauchen. Während du das ansiehst, entsteht fast unmerklich ein Vergleich. Nicht immer laut, nicht immer dramatisch. Aber deutlich genug, um dich von dir selbst wegzuziehen.
Genau dort beginnt oft die Entfremdung. Nicht, weil wir etwas falsch machen, sondern weil wir uns langsam angewöhnen, unser Leben von außen zu betrachten. Wir sehen nicht mehr, wie es uns wirklich geht, sondern wie wir im Vergleich wirken. Wir hören nicht mehr auf unsere Bedürfnisse, sondern auf das, was gerade als richtig, gesund, produktiv oder erstrebenswert gilt.
Und so wird aus dem eigenen Leben schnell ein Projekt. Etwas, das verbessert, geordnet, optimiert und irgendwann endlich fertig sein soll. Doch genau darin liegt ein stiller Irrtum. Du bist kein Projekt. Du bist kein Konzept, das perfektioniert werden muss. Du bist ein lebendiger Mensch mit Tiefe, Empfindsamkeit, Widersprüchen, Sehnsucht, Müdigkeit, Kraft und innerem Wissen.
Selbstliebe beginnt oft nicht in einem großen, bewegenden Moment. Sie beginnt viel unspektakulärer. In dem Augenblick, in dem du aufhörst, gegen dich zu arbeiten. In dem Augenblick, in dem du wieder neugierig wirst auf dich selbst. Nicht als Problem. Sondern als Wesen. Nicht als Baustelle. Sondern als lebendige Wirklichkeit.
Vielleicht ist genau das die eigentliche Einladung. Weg vom Projekt „Ich“ und hin zum Abenteuer „Ich“. Mit mehr Wärme. Mit mehr Ehrlichkeit. Mit mehr Mitgefühl. Und vielleicht auch mit der Unterstützung der Farben, die uns oft auf einer Ebene berühren, für die wir nicht sofort Worte haben.
1. Selbstliebe verstehen
Kein Egoismus, sondern eine Form innerer Ordnung
Selbstliebe wird noch immer häufig missverstanden. Manche verbinden damit Selbstbezogenheit, übertriebenes Kreisen um die eigene Person oder gar eine Form von Narzissmus. Doch das ist nicht gemeint. Echte Selbstliebe ist nicht laut. Sie braucht keine Bühne. Sie muss sich nicht beweisen. Sie ist vielmehr eine stille, tragende Haltung, die dich in dir selbst verankert.
Selbstliebe bedeutet, in eine wohlwollende Beziehung zu dir selbst zu treten. So, wie du mit einem Menschen umgehen würdest, den du wirklich gern hast. Mit Geduld. Mit Nachsicht. Mit einem ehrlichen Blick, der nicht alles schönredet, aber auch nicht ständig verurteilt.
Sie zeigt sich oft in ganz einfachen Fragen:
- Wie spreche ich innerlich mit mir, wenn etwas nicht gelingt
- Darf ich müde sein, ohne mich dafür abzuwerten
- Darf ich Grenzen setzen, ohne mich schuldig zu fühlen
- Darf ich mir etwas Gutes tun, auch wenn nicht alles erledigt ist
Selbstliebe heißt nicht, dass du dich immer großartig findest. Sie heißt auch nicht, dass du immer in Balance bist oder dich jeden Tag magst. Sie bedeutet vielmehr, dass du dich auch dann nicht verlässt, wenn du unsicher bist, erschöpft, traurig, ungeduldig oder voller Zweifel.
Gerade darin liegt ihre Kraft. Selbstliebe ist keine Stimmung. Sie ist eine Entscheidung, wie du dir selbst begegnest.
Aus psychologischer Sicht ist diese innere Haltung weit mehr als ein netter Gedanke. Ein freundlicherer Umgang mit sich selbst kann Stress mindern, den inneren Druck reduzieren und die Widerstandskraft im Alltag stärken. Menschen, die sich nicht permanent selbst bekämpfen, haben oft mehr innere Stabilität, mehr Klarheit und mehr Energie für das, was ihnen wirklich wichtig ist.
Selbstliebe ist deshalb keine Luxusdisziplin für Menschen mit viel Zeit. Sie ist emotionale Hygiene. So wie du deinen Körper reinigst, braucht auch dein Innenleben Momente der Pflege, Klärung und Zuwendung. Wer sich selbst ständig hart behandelt, trocknet innerlich aus. Wer lernt, sich selbst mit Respekt zu begegnen, schafft einen Boden, auf dem Vertrauen wachsen kann.
2. Das Soma
Dein Körper ist nicht dein Gegner, sondern dein Zuhause
Das Wort „Soma“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet Körper. Doch in einem tieferen Sinn verweist es nicht nur auf den physischen Leib, sondern auf den lebendigen, beseelten Körper. Nicht auf etwas, das man besitzt, sondern auf etwas, das man ist.
Diese Sicht verändert viel. Denn viele Menschen erleben ihren Körper heute nicht mehr als Zuhause, sondern als Objekt. Er soll funktionieren, mithalten, leistungsfähig sein, attraktiv wirken, möglichst wenig stören und idealerweise keine unangenehmen Signale senden. Müdigkeit wird weggedrückt. Spannung wird übergangen. Erschöpfung wird optimiert. Hunger wird kontrolliert. Bedürfnisse werden verhandelt.
Doch dein Körper ist keine Maschine. Er ist der Ort, an dem du das Leben erfährst. In ihm trägst du Erinnerungen, Spannungen, Freude, Erschöpfung, Berührbarkeit und Kraft. Er reagiert oft ehrlicher als der Verstand. Manchmal lange bevor du bewusst erfassen kannst, was los ist.
Wenn du beginnst, deinen Körper nicht länger als Problemzone zu betrachten, sondern als empfindsamen Begleiter, verändert sich deine innere Haltung. Dann geht es nicht mehr darum, dich zu korrigieren, sondern dich zu bewohnen. Dann wird der Körper nicht länger zu einer Baustelle, sondern wieder zu einem Tempel. Nicht im pathetischen Sinn, sondern im einfachen Sinn von Würde. Ein Ort, den man achtet. Ein Ort, in dem man anwesend ist.
Jede Falte, jede Narbe, jede Spur deines Lebens erzählt von Erfahrung. Dein Körper trägt nicht nur das Schöne, sondern das Wahre. Und vielleicht beginnt Selbstfürsorge genau dort, wo du aufhörst, dich ständig von außen anzuschauen, und wieder lernst, dich von innen zu spüren.
Vielleicht fragst du dich nicht mehr zuerst, wie du wirkst, sondern wie es dir geht. Nicht, was du noch verändern musst, sondern was dein Soma gerade braucht.
- Mehr Ruhe
- Mehr Wärme
- Mehr Atem
- Mehr Nahrung
- Mehr Zärtlichkeit
- Mehr Rückzug
- Mehr Ausdruck
- Mehr Leben
Allein diese Verschiebung ist tiefgreifend. Denn sie führt dich zurück in die Beziehung zu dir selbst.
3. Stille als Gegenbewegung
Warum Nichtstun manchmal das Mutigste ist
Wir leben in einer Zeit, in der Dauerbeschäftigung fast wie ein Gütesiegel wirkt. Wer viel tut, scheint wichtig zu sein. Wer ständig erreichbar ist, gilt als engagiert. Wer rastlos bleibt, fühlt sich oft zumindest für einen Moment weniger schuldig. Und genau deshalb fällt echte Stille vielen Menschen so schwer.
Stille ist nicht nur die Abwesenheit von Geräusch. Stille ist auch die Abwesenheit von Ablenkung. Und genau dort kann es ungewohnt werden. Denn wenn das Außen leiser wird, taucht oft das auf, was im Alltag keinen Platz bekommt. Müdigkeit. Leere. Sehnsucht. Unzufriedenheit. Überforderung. Aber auch Klarheit. Wahrheit. Sanfte innere Hinweise. Längst überhörte Bedürfnisse.
Viele Menschen sagen, sie bräuchten mehr Zeit für sich. Doch was sie oft meinen, ist nicht einfach Freizeit. Sie meinen einen Raum, in dem sie nicht funktionieren müssen. Einen Raum ohne Erwartung. Ohne Leistungsdruck. Ohne Rolle. Einen Raum, in dem nichts von ihnen verlangt wird.
Stille kann genauso ein Raum sein. Sie ist deshalb nicht passiv. Sie ist ein Akt innerer Rückverbindung. Wer sich für einen Moment aus dem Strom der Reize zurückzieht, verweigert sich dem Sog permanenter Außenorientierung. Das ist in unserer Zeit fast schon eine subversive Tat.
Vielleicht bedeutet Selbstfürsorge manchmal nicht, noch etwas Schönes zu organisieren. Vielleicht bedeutet sie, nichts dazuzunehmen. Sondern etwas wegzulassen.
- Das Handy früher beiseitezulegen
- Den Lärm nicht sofort wieder einzuschalten
- Nicht parallel etwas zu hören, zu lesen, zu schauen
- Einfach dazusitzen
- Zu atmen
- Zu schauen
- Zu spüren
Echte Me Time entsteht nicht dadurch, dass du anderen beim Leben zusiehst. Sie entsteht, wenn du dir selbst wieder begegnest. Nicht inszeniert, nicht verbessert, nicht gefiltert. Sondern still, echt und gegenwärtig.
In dieser Stille zeigt sich oft, was dir im Moment wirklich fehlt. Und manchmal ist es erstaunlich wenig. Ein ehrlicher Atemzug. Eine Tasse Tee. Ein Blick aus dem Fenster. Eine Hand auf dem Herzen. Eine Farbe, die dich erinnert. Ein inneres Ja zu dir selbst.
4. Die Kraft der Farben
Wie Farben unser Erleben beeinflussen können
Farben wirken auf uns oft direkter, als wir denken. Noch bevor wir etwas gedanklich einordnen, reagieren wir bereits auf Farbstimmungen. Manche Farben weiten uns. Manche beruhigen. Manche wärmen. Manche klären. Manche wecken Erinnerungen, Gefühle oder innere Bewegungen, die sich schwer in Worte fassen lassen.
Farbpsychologie beschäftigt sich genau mit diesem Zusammenspiel. Farben sind nicht einfach Dekoration. Sie sprechen unser Nervensystem, unsere Assoziationen und unsere emotionale Wahrnehmung an. Im Zusammenhang mit Selbstliebe und Selbstfürsorge können Farben deshalb zu stillen Begleitern werden. Nicht, weil sie alles lösen, sondern weil sie eine Atmosphäre schaffen, in der etwas in uns weicher, ehrlicher oder lebendiger werden darf.
Besonders vier Farben spielen in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle.
Rosa
Die Farbe der Annahme, Zärtlichkeit und inneren Freundlichkeit
Rosa ist eine der unmittelbarsten Farben, wenn es um das Thema Selbstliebe geht. Sie trägt etwas Sanftes, Schützendes und Herzöffnendes in sich. Rosa drängt nicht. Rosa fordert nicht. Rosa erinnert.
Diese Farbe kann dabei helfen, aus dem Modus innerer Härte herauszutreten. Viele Menschen gehen mit sich selbst viel strenger um, als sie es mit anderen jemals tun würden. Rosa lädt dazu ein, diese Härte zu bemerken und langsam zu lockern.
Rosa steht für:
- bedingungslose Annahme
- Wärme
- Geborgenheit
- Zartheit
- emotionale Weichheit
- Mitgefühl mit sich selbst
Rosa sagt auf einer stillen Ebene: Du musst dich nicht erst verdienen. Du darfst auch unperfekt geliebt sein. Du darfst müde sein. Du darfst berührbar sein. Du darfst dich halten lassen.
Im Alltag kannst du Rosa ganz einfach einsetzen. Über Kleidung, Blumen, Textilien, Kerzen, Schreibmaterialien oder kleine Gegenstände, die dich emotional ansprechen. Auch in Meditationen oder stillen Momenten kann die Vorstellung eines sanften rosa Lichts im Herzraum sehr nährend wirken.
Im Aura Soma Kontext ist Rosa besonders deutlich mit dem Thema Selbstannahme und liebevoller Zuwendung verbunden. Hier passen vor allem:
Gerade wenn du merkst, dass du zu viel von dir verlangst oder dich innerlich ständig bewertest, kann Rosa eine wohltuende Gegenbewegung sein.
Orange
Die Farbe der Lebensfreude, des Fließens und des Neubeginns
Orange trägt Wärme, Vitalität und emotionale Beweglichkeit in sich. Während Rosa eher umhüllt und besänftigt, bringt Orange dich wieder in Kontakt mit Lebendigkeit. Diese Farbe erinnert daran, dass Selbstfürsorge nicht nur Ruhe bedeutet, sondern auch Erlaubnis. Erlaubnis, Freude zu empfinden. Erlaubnis, dich wieder zu spüren. Erlaubnis, mehr als nur funktionsfähig zu sein.
Orange steht für:
- Lebensfreude
- Kreativität
- Wärme
- Bewegung
- Wandlung
- das Lösen alter Schwere
- den Mut, wieder am Leben teilzunehmen
Manchmal merken wir gar nicht, wie sehr wir uns innerlich zurückgezogen haben. Wir erledigen, organisieren, meistern und tragen, aber die Freude ist still geworden. Orange erinnert daran, dass Lebendigkeit kein Luxus ist. Sie gehört zu einem gesunden inneren Gleichgewicht.
Im Alltag lässt sich Orange wunderbar über Früchte, Blumen, Lichtstimmungen, Stoffe oder kleine Farbakzente integrieren. Auch Sonnenaufgänge oder Abendlicht können diese Qualität in uns ansprechen. Allein das bewusste Betrachten warmer Farben kann schon eine Veränderung der inneren Stimmung bewirken.
Im Aura Soma Bereich passt Orange besonders gut zu Themen, in denen wieder mehr Fluss, Wärme und emotionale Beweglichkeit entstehen dürfen. Hier bieten sich an:
Orange erinnert dich daran, dass Selbstliebe nicht nur bedeutet, dich zu schonen, sondern auch, dir das Leben wieder zu erlauben.
Türkis
Die Farbe der ehrlichen Selbstwahrnehmung und des inneren Ausdrucks
Türkis ist eine besondere Farbe. Sie verbindet die Weite und Ruhe des Blaus mit der Lebendigkeit und Erneuerung des Grüns. Dadurch entsteht eine Qualität, die oft mit Ausdruck, Selbstverbindung und kreativer Echtheit zu tun hat.
Türkis steht für:
- Selbstwahrnehmung
- inneres Hören
- kreativen Ausdruck
- Kommunikation aus dem Herzen
- Echtheit
- das Sichtbarwerden der eigenen inneren Wahrheit
Gerade im Zusammenhang mit Selbstfürsorge ist Türkis spannend, weil diese Farbe nicht nur beruhigt, sondern auch verbindet. Sie hilft dir, dich selbst besser zu hören. Was fühle ich wirklich. Was möchte ich sagen. Was halte ich zurück. Wo bin ich angepasst, obwohl etwas anderes wahr wäre.
Selbstliebe hat nämlich nicht nur mit Wärme zu tun, sondern auch mit Wahrhaftigkeit. Es ist eine Form von Fürsorge, wenn du dich selbst ernst nimmst. Wenn du nicht nur für Harmonie sorgst, sondern auch für Ausdruck. Wenn du nicht immer nur funktionierst, sondern deine innere Stimme wieder mehr Raum bekommt.
Im Alltag kann Türkis in Schmuck, Tüchern, Steinen, Kerzen, Textilien oder Bildern auftauchen. Auch die Vorstellung von klarem Wasser, Weite oder offenem Himmel kann diese Qualität in dir ansprechen. Beim Schreiben, Malen, Nachdenken oder stillen Sitzen kann Türkis besonders unterstützend sein, denn es fördert auch deine kreative Seite.
Im Aura-Soma System steht Türkis auch für Freiheit, die Freiheit das zu tun was uns guttut und uns die Farben auf genau die Art zu holen, wie wir sie brauchen. Deshalb ist es gut, Türkis mithilfe von Aura-Soma bewusst zu leben. Passend dafür sind hier vor allem:
Türkis ist besonders wertvoll für Menschen, die viel spüren, aber nicht immer gleich Worte dafür finden. Für Menschen, die nach einer Form suchen, sich selbst ehrlicher zu begegnen.
Gold
Die Farbe des Selbstwerts, der inneren Würde und der stillen Fülle
Gold ist keine schrille Farbe. In seiner tieferen Qualität steht es nicht für äußeren Glanz, sondern für etwas Reiferes und Inneres. Gold erinnert an Würde. An Wert. An eine Form von Reichtum, die nicht von Leistung oder Anerkennung abhängt.
Gold steht für:
- Selbstwert
- Weisheit
- Reife
- innere Fülle
- Vertrauen in den eigenen Wert
- eine tiefere Verbindung mit der eigenen Mitte
Gerade Menschen, die viel leisten, viel geben oder sich stark über Verantwortung definieren, verlieren oft unbemerkt den Kontakt zu ihrem inneren Wert. Dann hängt das Gefühl von Genugsein an Ergebnissen, Anerkennung oder Funktionieren. Gold setzt hier einen anderen Akzent. Es erinnert daran, dass dein Wert nicht produziert werden muss. Er ist nicht das Ergebnis deiner Anstrengung. Er ist bereits da.
Gold kann im Alltag über Licht, Kerzen, kleine metallische Akzente, Schmuck oder Sonnenmomente präsent werden. Besonders kraftvoll ist auch die bewusste Wahrnehmung des Morgenlichts oder die Vorstellung eines warmen goldenen Lichts im Bereich des Solarplexus.
Im Aura Soma Zusammenhang ist Gold deshalb so wichtig, weil wir damit die Möglichkeit bekommen uns wieder mit unserem innersten Goldschatz, unserer Weisheit, rückzuverbinden. Passend dazu ist vor allem:
Gold hilft dir, dich zu erinnern. Nicht an etwas, das du erst werden musst, sondern an etwas, das in dir bereits angelegt ist.
5. Die Brücke zu Aura Soma
Farbe nicht nur verstehen, sondern bewusst leben
Farben können inspirieren, beruhigen, klären oder beleben. Aura Soma geht noch einen Schritt weiter. Hier werden Farben nicht nur angeschaut oder dekorativ eingesetzt, sondern als bewusste Begleiter in den Alltag geholt.
Schon im Namen liegt eine tiefe Aussage. Aura verweist auf Licht, Ausstrahlung und das, was uns umgibt. Soma verweist auf den lebendigen Körper, auf Verkörperung, Spüren und Gegenwart. Zusammen entsteht ein Weg, der Innen und Außen nicht trennt.
Die Equilibrium Flaschen, Pomander und Quintessenzen von Aura Soma laden dazu ein, Farbe nicht nur symbolisch, sondern ganz praktisch als Ritual, Erinnerung und tägliche Ausrichtung zu nutzen. Dabei ist besonders schön, dass die Wahl oft intuitiv geschieht. Viele Menschen fühlen sich von einer Farbe angezogen, lange bevor sie erklären können, warum. Und nicht selten zeigt sich gerade darin, welches Thema gerade nach Aufmerksamkeit ruft.
Im Zusammenhang mit Selbstliebe, Selbstfürsorge und innerer Rückverbindung ergeben sich besonders stimmige Farbthemen:
Rosa in Aura Soma
Für Selbstannahme, Herzenswärme und liebevolle Zuwendung zu dir selbst
Equilibrium B11
Rosa Pomander
Lady Nada Quintessenz
Orange in Aura Soma
Für Lebendigkeit, emotionale Beweglichkeit und den Mut, wieder ins Leben zu fließen
Equilibrium B26
Orange Pomander
Türkis in Aura Soma
Für Selbstwahrnehmung, inneren Ausdruck, Kreativität und ehrliche Kommunikation mit dir selbst
Turquoise Pomander
Maha Chohan Quintessenz
Gold in Aura Soma
Für Selbstwert, Würde, innere Weisheit und Vertrauen in die eigene Mitte
Gold Pomander
Das Besondere an Aura Soma liegt nicht nur in der Farbsprache, sondern in der Erfahrung. Farbe wird zu einer Form von Achtsamkeit. Zu einer Erinnerung. Zu einer kleinen täglichen Praxis, die dich nicht belehrt, sondern begleitet.
6. Rituale der Selbstfürsorge
Wie du Farbe in deinen Alltag holen kannst
Selbstfürsorge muss nicht kompliziert sein. Sie beginnt oft gerade dort, wo etwas Einfaches bewusst wird. Ein Ritual ist im Kern nichts anderes als ein Moment, dem du Bedeutung gibst. Farbe kann dabei ein wunderbarer Anker sein.
Hier sind einige einfache Möglichkeiten, Farbe und Achtsamkeit miteinander zu verbinden:
Der Morgenblick
Bevor du das Handy in die Hand nimmst, nimm dir einen Moment für eine Farbe, die dich heute unterstützen soll. Vielleicht Rosa für Sanftheit, Orange für Lebendigkeit, Türkis für Klarheit oder Gold für inneren Wert.
Der bewusste Atemzug
Halte kurz inne, schließe die Augen und stelle dir vor, du atmest eine Farbe ein, die deinem Zustand entspricht. Nicht als Pflichtübung, sondern als kleine innere Geste.
Ein Farbplatz in deinem Zuhause
Richte dir eine kleine Ecke ein mit einem Tuch, einer Kerze, einer Blüte oder einem Produkt in einer Farbe, die dich gerade begleitet. So wird Farbe nicht nur ein schöner Akzent, sondern eine bewusste Erinnerung.
Journaling mit Farbstimmung
Wenn du schreibst, kannst du dich fragen: Welche Farbe entspricht meinem heutigen Zustand. Welche Farbe tut mir gerade gut. Welche Farbe möchte in mein Leben kommen. Wähle bewusst ein Schreibgerät in deiner Lieblingsfarbe oder vielleicht hast du sogar eine passende Mine.
Der bewusste Abschluss des Tages
Abends kannst du dir einen Moment nehmen und fragen:
- Wo war ich heute liebevoll mit mir
- Wo war ich zu streng
- Welche Farbe hätte mich heute unterstützt
Solche kleinen Rituale verändern nicht über Nacht alles. Aber sie verändern die Beziehung zu dir selbst. Und genau das ist oft der Anfang.
7. Die Dusche als bewusster Moment
Aus Alltag kann Zuwendung werden
Wir alle duschen. Oft schnell, funktional, nebenbei, schon mit den Gedanken beim Nächsten. Doch gerade in dieser Alltäglichkeit liegt eine Chance. Denn Wasser ist von Natur aus mit Reinigung, Loslassen, Erfrischung und Neubeginn verbunden. Wenn du Farbe und Bewusstheit dazu nimmst, kann daraus ein kleines Selbstfürsorgeritual entstehen.
Du kannst dir vor dem Duschen kurz die Frage stellen:
- Was brauche ich heute
- Mehr Weichheit
- Mehr Wärme
- Mehr Ausdruck
- Mehr Zentrierung
- Mehr Lebendigkeit
Dann wählst du innerlich oder ganz konkret eine Farbe, die dich begleiten darf.
- Rosa, wenn du liebevoller mit dir sein möchtest
- Orange, wenn du dich wieder lebendiger spüren willst
- Türkis, wenn du Klarheit und inneren Ausdruck suchst
- Gold, wenn du dich an deinen eigenen Wert erinnern möchtest
Während das Wasser über deinen Körper fließt, kannst du dir vorstellen, dass es nicht nur den Tag von dir nimmt, sondern auch Schwere, Fremdspannung und das, was nicht mehr mitgetragen werden muss. Nicht dramatisch, sondern still. Als bewusster Übergang.
Danach kannst du kurz innehalten. Die Hände auf dein Herz oder deinen Bauch legen. Drei ruhige Atemzüge nehmen. Und vielleicht einen einfachen Satz sprechen:
- Ich gehe heute freundlich mit mir um.
- Ich muss nicht alles sofort lösen.
- Ich darf bei mir bleiben.
- Ich erinnere mich an meinen Wert.
Gerade solche kleinen Übergänge machen im Alltag oft mehr Unterschied als große Vorsätze.
8. Selbstliebe im Alltag
Wie sie ganz praktisch aussehen kann
Selbstliebe ist nicht nur ein inneres Gefühl. Sie zeigt sich im Tun. Nicht spektakulär, sondern konkret.
- Sie zeigt sich, wenn du dein Handy weglegst, obwohl du aus Gewohnheit weiter scrollen könntest.
- Sie zeigt sich, wenn du dir etwas zu essen machst, das dich nährt, statt dich nur schnell zu übergehen.
- Sie zeigt sich, wenn du merkst, dass du müde bist, und nicht sofort noch mehr von dir verlangst.
- Sie zeigt sich, wenn du eine Pause machst, ohne sie dir erst verdienen zu müssen.
- Sie zeigt sich, wenn du freundlich mit dir sprichst, obwohl etwas nicht perfekt gelaufen ist.
- Sie zeigt sich, wenn du einen Spaziergang machst, Tee trinkst, atmest, aus dem Fenster schaust, eine Kerze anzündest oder dich fragst, was du gerade wirklich brauchst.
Oft glauben wir, Selbstliebe müsse groß, tief oder transformierend sein. Doch meistens ist sie viel schlichter. Sie ist die Art, wie du dich durch den Tag trägst.
Nicht jeder Tag fühlt sich weit, weich und verbunden an. Das ist normal. Entscheidend ist nicht, dass du immer in Kontakt mit dir bist. Entscheidend ist, dass du den Weg zurück kennst.
Farben können auf diesem Weg stille Verbündete sein. Nicht als Ersatz für echte Zuwendung, sondern als Erinnerung daran. Sie holen etwas ins Sichtbare, das in dir längst vorhanden ist.
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