Ein Licht, das bis heute wirkt.
Am 20. August erinnern wir uns an Vicky Wall, die Gründerin von Aura-Soma. Ihr Lebensweg war geprägt von Farbe, innerer Wahrnehmung und dem Mut, einer ungewöhnlichen Erfahrung zu vertrauen. Was Anfang der 1980er Jahre mit den ersten zweifarbigen Flaschen begann, berührt bis heute Menschen auf der ganzen Welt.
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Ein Leben mit Farbe und innerer Wahrnehmung
Vicky Wall wuchs in England auf. Von ihrem Vater, einem Kabbalisten, lernte sie früh etwas über Kräuter, Pflanzen und ihre überlieferten Eigenschaften. Aura-Soma beschreibt, dass sie bereits als Kind feine Energien und Farben um Menschen wahrnahm. Diese persönliche Wahrnehmung wurde zu einem wichtigen Teil ihres späteren Lebenswerks.
Beruflich führte ihr Weg zunächst in den pharmazeutischen Bereich. Später wurde sie eine der ersten Frauen in England, die als chirurgische Fußpflegerin tätig waren. Sie unterrichtete außerdem an Lehrkrankenhäusern in London. Ihr Leben verband damit praktische Fürsorge, Wissen über den Körper und eine ausgeprägte spirituelle Wahrnehmung.
„You are the colours you choose.“
Vicky Wall„Divide the waters, my child“
Mit zunehmendem Alter verlor Vicky Wall ihr körperliches Augenlicht. In ihrer autobiografischen Erzählung beschreibt sie eine Meditation, in der sie drei Nächte hintereinander den inneren Satz „Divide the waters, my child“ wahrnahm. In der dritten Nacht folgte sie diesem Impuls und ging in den kleinen Raum, in dem sie mit Ölen, Wasser, Kräutern und Pflanzenextrakten arbeitete.
Am nächsten Morgen standen dort die ersten zweifarbigen Flaschen. Vicky konnte sie mit ihren Augen nicht sehen, nahm sie aber auf ihre eigene Weise wahr. Die klar getrennten Farbschichten erinnerten an Licht, das aus dem Inneren der Flaschen zu kommen schien. Aus dieser Erfahrung entwickelte sich Equilibrium und damit der Ausgangspunkt von Aura-Soma.
Diese Geschichte gehört zur spirituellen Überlieferung von Aura-Soma. Sie lässt sich nicht auf einen nüchternen Herstellungsprozess reduzieren. Gerade darin liegt bis heute ihre besondere Kraft: Ein innerer Impuls wurde ernst genommen und führte zu etwas, das Vicky Wall zu diesem Zeitpunkt selbst noch nicht vollständig erklären konnte.
Die B05 in Gelb über Rot
Die Equilibrium B05 wird Vicky Wall als ihre Seelenflasche zugeordnet. Ihre Farbkombination zeigt Gelb über Rot und trägt den Namen Sonnenaufgangs und Sonnenuntergangsflasche.
Gelb und Rot verbinden Licht, Lebenskraft und die Bewegung zwischen Beginn und Vollendung. So erinnert die B05 an Vickys Lebensweg und an ihre Bereitschaft, auch in einer schwierigen Zeit einem neuen Morgen zu vertrauen.
Von den ersten Flaschen zu Aura-Soma heute
Aus den ersten Equilibrium Flaschen entwickelte sich ein umfassendes System aus Farbe, Pflanzen, Duft und Kristallessenzen. Neben Equilibrium gehören heute Pomander, Quintessenzen, Farbessenzen, ArchAngeloi und Raumsprays zu Aura-Soma.
Im Mittelpunkt steht bis heute die eigene Wahl. Eine Farbe soll nicht bewerten, festlegen oder vorschreiben. Sie kann vielmehr einen persönlichen Impuls geben und dazu einladen, der eigenen Wahrnehmung wieder genauer zuzuhören.
Die eigene Wahl ernst nehmen
Vicky Wall starb 1991. Ihr Werk wurde weitergeführt und weiterentwickelt. Geblieben ist eine einfache und zugleich anspruchsvolle Einladung: Schau hin, wähle und nimm wahr, was eine Farbe in dir berührt.
Eine Farbauswahl ist kein Persönlichkeitstest und kein Urteil darüber, was richtig oder falsch ist. Sie kann sich verändern, so wie auch wir uns verändern. Vielleicht liegt genau darin das Bleibende von Vicky Walls Vermächtnis: Vertrauen in die eigene Wahrnehmung und Offenheit für das, was sich dadurch zeigen darf.